

Zu den Cook Inseln zählen die Nördliche und die Südliche Inselgruppe mit 15 weit auseinanderliegenden Inseln; die gesamte Landfläche beträgt 240 km², das Seegebiet umfasst eine Fläche von etwa 2 Millionen km². Die Cook Islands sind insgesamt 15 Inseln (davon 12 bewohnte) mit 240 km² Landfläche (120 km Küstenlinie) verteilt auf insgesamt 2,2 Mio km² Meeresfläche. Sie befinden sich zwischen 8° und 23° südlicher Breite sowie 156° und 167° westlicher Länge. Einige Inseln sind niedrige und durch Korallenriffe schwer zugängliche Inseln. Die übrigen sind hoch und mit üppiger Vegetation bedeckt. Hier gedeihen Kokospalmen, Brotfruchtbaum und Pisang. Die nördliche Gruppe besteht vorwiegend aus Atollen, deren höchste Erhebung nur bis zu fünf Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Rarotonga und Aitutaki (mit einer der schönsten Lagunen im Pazifik) sind vulkanischen Ursprungs mit steilen, bis über 600 m hohen Bergen. Manuae, Palmerston und Takutae sind flache Atolle. Atiu, Mangaia, Mauke und Mitiaro sind im Laufe der Zeit emporgehobene Atolle, deren Riffgürtel ehemals unter Wasser lagen und jetzt bis zu 70 m herausragen.
Manihiki hat eine Fläche von 5 km² und ca. 660 Einwohner.
Die Insel ist kaum erschlossen und in den sagenhaften Lagunen werden heute die wunderbaren schwarzen Perlen gezüchtet.
Nassau Island hat eine Fläche von 1,3 km² und ca. 100 Ein-
wohner. Sie liegt ca. 90 km südöstlich der Insel Pukapuka.
Die flache Sandinsel hat eine ovale Form mit ca. 1 km Länge und 700 m Breite. Die höchste Erhebung misst 9 m. Sie ist umgeben von einer Flachwasserzone mit einem Korallenriff von max. 130 m Breite. Die Insel ist dicht mit Kokospalmen bestanden und die Bewohner leben in der einzigen Siedlung im Nordwesten.
Es gibt keine Landebahn, aber unregelmäßige Schiffs-
verbindungen nach Pukapuka.
Ihren heutigen Namen hat die Insel vom amerikanischen Walfangschiff "Nassau" aus New Bedford (Massachusetts) dessen Kapitän John D. Sampson sie im März 1835 sichtete.
Penrhyn (auch als Tongareva bekannt) hat eine Fläche von
10 km² und ca. 600 Einwohner.
Penrhyn liegt 1.365 km nordöstlich von Rarotonga, der Hauptinsel der Cookinseln, entfernt. Der Atollring hat einen Umfang von etwa 77 km, die Fläche der Lagune beträgt 233 km². Auf dem Atoll befinden sich zwei Dörfer, Omoka und Te Tautua.
Pukapuka hat eine Fläche von 1,3 km² und ca. 600 Einwohner.
Das Atoll beherbergt die gleichnamige bewohnte Hauptinsel und drei unbewohnte Nebeninseln, Toka, Motu Ko und Moto Kutawa. Unter den bewohnten Inseln der Cookinseln zählt dieses Atoll zu den am meisten isolierten. Heute leben auf dieser Insel etwa 600 Menschen in drei Dörfern Roto, Yato und Ngake. Bei den auf der Insel beliebten Sportwettkämpfen treten die Dörfer unter den Namen (und mit Flagge und Hymne dieser Staaten) Holland, Japan und USA an; diese Bezeichnungen werden auch im Alltagsleben häufig für die Dörfer verwendet.
Obwohl die Insel über eine gut ausgebaute und unterhaltene Landebahn für Flugzeuge verfügt, wird sie selten angeflogen, da sie näher zu Samoa als zu den übrigen Inseln der Cookinseln liegt.
Rakahanga hat eine Fläche von 4 km² und ca. 250 Einwohner.
Suwarrow hat eine Fläche von 0,4 km² und ca. 5 Einwohner.
Suwarrow liegt etwa 825 Kilometer nordwestlich von Rarotonga, von wo es aus verwaltet wird. Das Atoll war unbewohnt, als es am 17. September 1814 von der Mannschaft des russischen Schiffs "Suvorov" entdeckt wurde. Danach war die Insel nur für kürzere Zeit bewohnt. Im Zweiten Weltkrieg lebten dort unter anderem der Schriftsteller Robert Dean Frisbie als Marine-
beobachter. Frisbie hat seine Erfahrungen darüber in dem Roman "The Island of Desire" beschrieben.
Auch der Neuseeländer Tom Neale lebte als Robinson auf Suwarrow,
nachdem ihm Frisbie nach dem Krieg von seiner Trauminsel vorschwärmte. Seine Erfahrungen schrieb er 1966 auf Raotonga
in dem Bericht "An Island to Oneself" nieder.
1978 wurde die Insel zum Nationalpark der Cookinseln erklärt, da hier eine einzigartige Fauna und Flora existiert. Die einzige Möglichkeit, diese abgelegene Region zu
besuchen, ist mittels eines eigenen Schiffs oder einer gecharterten
Expedition von Rarotonga.
Aitutaki ist nach Rarotonga die bevölkerungsmäßig zweitgrößte Insel der Cookinseln und hat etwa 1.800 Einwohner. Aitutaki liegt ca. 230 km nördlich der Hauptinsel Rarotonga und hat eine Fläche von rund 18 km² und ist damit die sechstgrößte der Cookinseln. Die nahezu dreieckförmige Insel befindet sich in einer großen Lagune, zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motu), drei davon vulkanischen Ursprungs und zwölf Koralleninseln.
Die Lagune von Aitutaki wird oft als eine der schönsten im Pazifik bezeichnet.
Die erste Aufzeichnung über die Entdeckung Aitutakis durch Europäer stammt von Captain Bligh von der Bounty aus dem Jahre 1789.
Die ersten Missionare der Cookinseln landeten 1821 auf Aitutaki und verbreiteten dort das Christentum unter den Polynesiern.
Im Zweiten Weltkrieg wurde von amerikanischen Truppen eine Flugpiste angelegt, die heute noch für den Flugverkehr verwendet wird.
Atiu hat ca. 960 Einwohner und ist mit einer Fläche von 27 km² die drittgrößte der Cook Inseln. Im Gegensatz zu allen anderen Inseln befinden sich die Siedlungen auf Atiu nicht an der Küste. Besonderheit: Aitu hat 8 Dschungelkneipen mit Buschbier und eine Kaffee-Plantage.
Mangaia hat eine Fläche von ca. 52 km² und etwa 1.100 Einwohner. Sie ist die südlichste und zweitgrößte der Cookinseln und liegt etwa 200 km südostlich von Rarotonga.
Mangaia ist vulkanischen Ursprungs, und gilt als eine der ältesten Inseln im Pazifik. Geologische Untersuchungen datieren das Alter der Insel, die aus einem 4.750 m vom Meeresgrund aufsteigenden Vulkan besteht, auf etwa 18 Millionen Jahre. Die Insel selbst ragt an ihrer höchsten Stelle, dem Vulkankegel Rangimotia, nur 169 m über die Wasseroberfläche hinaus und ist von einem bis zu 60 m hohen, ringförmigen Korallenriff umschlossen.
Manuae ist eine kleine Insel des gleichnamigen, etwa 28 km² großen Manuae-Atolls. Sie liegt etwa 300 km nordöstlich der Hauptinsel Rarotonga.
Das Atoll besteht aus zwei flachen, unbewohnten Inseln, Manuae, der Namensgeberin des Atolls, und Te Au O Tu, zusammen mit einer Landfläche von etwa 6 km². Die Inseln sind nur durch eine von einem Korallenriff umschlossene Lagune voneinander getrennt sind. Genau genommen sind die beiden Inselchen nur die einzigen an der Ozeanoberfläche sichtbaren Teile eines gewaltigen unterseeischen Vulkankegels, welcher sich aus rund 4.000 m Meerestiefe erhebt, und von Ost nach West 56 km und von Nord nach Süd 24 km groß ist.
Manuae ist heute ein geschütztes Naturreservat und ein wichtiges Brutgebiet für im Pazifik beheimatete Seevögel und Meeresschildkröten. Ein kurzer Besuch der kleinen Inseln wird nur Forschern und professionellen Naturfilmern gestattet; Touristen haben keine Zugangsberechtigung.
Mauke hat eine Fläche von 18 km² und ca. 650 Einwohner.
Mauke ist ein Südsee-Paradies abseits der Touristen-Pfade.
Die Insel ist sehr beliebt bei Besuchern, die gern ihr Reiseziel erwandern möchten. Man findet hier viele einsame Buchten mit schönen, von Korallen geschützten Stränden.
Mitiaro hat eine Fläche von 22 km² und ca. 320 Einwohner.
Palmerston hat eine Fläche von 2 km² und ca. 50 Einwohner. Untypisch für die Südinseln ist Palmerston ein Atoll - die Lagune ist 11 km lang an der weitesten Stelle und hat 35 kleine Inselchen auf dem Riff - keine organisierte Beherbergung für Gäste.
Rarotonga ist mit einer Fläche von 67 km² die
größte Insel. Die Hauptstadt ist Avarua.
Aus der Luft hat die ovale Insel einige Ähnlichkeit mit der Hauptinsel von Tahiti,
ist jedoch mit 11 mal 7 Kilometern Durchmesser bedeutend kleiner. Wie
Tahiti ist die Insel vulkanischen Ursprungs mit einem nahezu
geschlossenen Saumriff, das eine tiefblaue Lagune umfasst und nur wenige Durchlässe aufweist. Im Süden ist die Lagune etwas breiter und schließt vier mit Palmen bewachsene Motus (kleine, unbewohnte Inselchen) ein. Das Inselinnere ist gebirgig und mit dichtem tropischen Regenwald bewachsen. Die höchste Erhebung ist der Te Manga mit 653 Metern.
Die landwirtschaftlichen Anbauflächen liegen entlang des stellenweise sehr schmalen Küstenstreifens. Angebaut werden Yams, Taro, Brotfrucht und alle Arten von tropischen Früchten. Sehr verbreitet ist der Anbau von Kokospalmen.
Auf Rarotonga wohnen etwa 9.000 Menschen und damit die Hälfte der Gesamtbevölkerung der Cookinseln.
Takutea ist eine kleine, unbewohnte Insel. Sie befindet sich nur 15 Kilometer nordwestlich von Atiu. Die Insel misst nur etwa
2,5 Kilometer im Durchmesser. Anlandungen an der Insel gelten als gefährlich und sind nur im Nordwesten möglich. Heute ist die Insel ein Naturreservat, auf dem sich vor allem Seevögel sowie Palmendiebe (Krebsart) befinden. Ein Besuch der Insel ist nur möglich, wenn eine entsprechende Erlaubnis vorliegt.